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Geschichte
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Das Antike Rom

Gliederung:

Entwicklung Roms
Wohnbezirke und Märkte
Sehenswürdigkeiten in der heutigen Zeit
Literaturangabe

Einleitung und die Entwicklung Roms:

Rom wurde im Jahre 753 v.Chr. gegründet. Alljährlich feiern die Römer am 21. April den Geburtstag ihrer Stadt, obwohl nie ein genaues Datum angegeben werden kann, an dem Rom erbaut wurde.. Wie alle anderen Städte wurde auch Rom nicht an einem einzigen Tag gebaut, es dauerte einige Zeit bis sich der Stadtkern erweiterte. Rom, am Fluss Tiber gelegen, wurde auf dem Palatin, einem der sieben Hügel, erbaut.

Der im Jahre 575 v.Chr. erfolgte Bau eines Abwässersystems war ein großer Fortschritt. Seine Kanäle legten die sumpfigen Niederungen zwischen dem Palatinischen und Kapitolinischen Hügel trocken. Hier entstand das Herz Roms, seines Lebens und Treibens. Wo vorher ein großer Friedhof gewesen war, bauten die Römer einen gepflasterten Platz mit Laubengängen. In der Mitte befand sich ein rechteckiger Versammlungsplatz, das sogenannte Forum, wo später Tempel und andere wichtige öffentliche Gebäude errichtet wurden. Das Forum war im alten Rom ein allgemeiner Treffpunkt, wo sich auch die Plebejer zu politischen Debatten trafen Aus einzelnen Straßen entwickelte sich ein wichtiges, bis ganz durch Rom reichendes Straßennetz. Am beliebtesten waren Geschäftsstraßen, an denen die Läden lagen: Ladentische und Körbe standen vor den. Türen und Handwerker preisen ihre Ware an.

Später wurden diese Straßen der Stadt gepflastert, entwickelten sich zu Hauptstraßen und erhielten ein würdiges Aussehen durch hellenistische Bauformen. Die bedeutendste Straße war die Via Apia. Ihr Bau begann 312 v.Chr. Nachdem sie gepflastert wurde, bestand ihre Aufgabe darin, das Land politisch und wirtschaftlich zu erschließen und hatte eine wichtige militärische Bedeutung. Außerdem diente sie dem Kurierverkehr & Urlaubsreisen, für die in den Provinzen des Reiches stationierten Soldaten. Mit der Zeit wurden auch Straßen zum Tiber hinführend erbaut. Die Weiterentwicklung der Via Apia endete schließlich in einem Straßennetz, wo sie sich mit anderen bedeutenden Straßen verbindet.

Neben dem Straßenbau beschäftigten sich die Römer intensiv mit dem Kanalbau. Angefangen hat es mit dem Bau der Adua Apia, die z.T. unterirdisch Wasser heranführte. Später kam die Cloaca Maxima dazu und das Netz der Wasserleitungen wurde z.T. ebenfalls unterirdisch geführt.

Wohnbezirke und Märkte:

Die Römer lebten in kleinen dunklen Zimmern, in denen es im Winter sehr kalt war. Die Häuser in denen die Römer wohnten trennten. lediglich enge Gassen, die abseits der großen Straßen lagen;

Im Leben der Römer dominierte in ihrer Freizeit oft das Jahrmarkttreiben, dass dem Vergnügen und Einkaufen diente. Die. Römer besuchten kleine Geschäfte aber auch große Märkte, wo die Leute ihre Waren anpriesen. Dieses Markttreiben herrschte in den wärmeren Monaten von früh bis tief in die Nächte hineinę,

Dank der zahlreichen früheisenzeitlichen Gräber - und Siedlungsfunde im Stadtgebiet Roms wissen wir, dass sich bereits ab dem 10. Jh. eine kontinuierliche Besiedlung des Stadtgebietes entwickelte.

die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der heutigen Zeit:

Bekannt ist uns Rom aufgrund seiner berühmten Sehenswürdigkeiten, die schon in der Antike ihren Ursprung hatten und weltbekannt waren.

Das Forum Romanum gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten. Es diente hauptsächlich als Versammlungsplatz für alle Bewohner. Dieser bekannte Marktplatz wurde schon im 7. Jh. gepflastert und einige Zeit später errichtete man Tempel auf diesem Forum. Einige Tempel, die auf dem Forum gebaut wurden, sind z.B. der Tempel des Saturns, in dem der römische Staatsschatz jahrhundertlang aufbewahrt wurde. Später folgte der Tempel des Castor und Pollux, welche Erinnerungen an den Sieg der Römer über die Etrusker und Latiner hervorrufen sollten. Außerdem gibt es noch den Tempel der Concordia, in dem viele Kunstschätze aufbewahrt wurden, sowie den Tempel der Divus Iulius, welcher an der Stelle erbaut wurde, wo man die Leiche Caesars verbrannte. Aber auch bekannt waren die Basiliken. Das waren mit Mauern umgebene Säulenhallen, wie sie bis dahin in Rom unbekannt waren. Bekannte Basiliken sind z.B. die Basilika Iulia, wegen der eine ältere Basilika von ihren Platz weichen musste, sowie die Basilika Aemilia und die Basilika des Konstantins. Ein weiterer Anziehungspunkt war das Colosseum, das auch heute noch sehr beliebt ist. Das Colosseum ist das größte Amphitheater Roms. In der Arena des Colosseums fanden Gladiatorenkämpfe und Tierhetzjagden statt. Damit man den Römern Vergnügen bieten konnte fanden regelmäßig Wagenrennen mit feierlichen Prozessionen statt. Diese Rennen waren im alten Rom sehr beliebt. Wer die Wagenrennen aber doch nicht mochte konnte immer noch die Theater besuchen. Ein berühmtes Theater war z.B. das Flavische Amphitheater (Kolosseum), was 5000 Menschen Platz bot. Dieses Theater wurde durch Titus mit den "hunderttägigen Spielen" eingerichtet.

Außerdem konnte man historische Denkmäler bewundern wie z.B.:

Cippus Romanus, dies war ein Denkmal, was 4-seitig beschriebene Pfeiler aufwies. Die Schriftzeilen verliefen senkrecht nach unten. Es war das früheste Denkmal mit einem Lateinischen Text. Nennenswert sind auch das Tullianum, was ursprünglich als, Brunnenhaus und später als Staatsgefängnis diente, das Comitium, welches ein bestimmter Platz für religiöse Zeremonien war; aber auch der Titus Bogen oder das Capitol, was eine Tempelanlage mit 3 Säulenreihen ist. Und zu letzt die zahlreichen kaiserlichen Paläste und die Aurelanische Mauer, die eigentlich mehr als ein Festungsgürtel bestimmt war. Eine frühe Errichtung war die Sonnenuhr Roms, die 9 v.Chr. durch Augustus errichtet. Sie zeigte nicht nur die Tageszeit, sondern auch die Tage und Jahreszeiten an (war somit Uhr und Kalender). Ein Beispiel dafür wie Augustus verehrt wurde ist das Mausoleum Augustus, was bereits 28 v.Chr. erbaut wurde und am nördlichen Rande des Marsfeldes lag. Das Marsfeld spielte in der Zeit des Augustus eine bedeutende Rolle. Es war eine große Grünfläche, wo der Jugendsport gefördert wurde. Aber auch die wehrfähige junge Mannschaft übte im Sinne einer vormilitärischen Ausbildung. Durch Augustus bekam auch der alte römische Markt innerhalb weniger Jahrzehnte ein völlig neues Gesicht (Hinzufügung & Erneuerung von Gebäuden). Ganz besonders beliebt waren die Thermenanlagen. Es waren Großbauten, die gute Badegelegenheiten, zur Freude am Baden, Schwimmen und dem Freizeitkomplex aufzeigten. Diese Badeanlagen entwickelten sich von einfachen Schwimmbassins zu modernen Kalt- und Warmbecken. Die Eintrittspreise für diese Thermen waren gering was bedeutete, dass sich das Baden auch die einfachen Leute leisten konnten. In diesem Preis waren Handtücher und Massageöl einbegriffen. Die größten Thermen waren die Docletiansthermen. Sie konnten rund 3000 Besucher aufnehmen. Die Bäder waren im Inneren mit wertvollen Marmoreinlegarbeiten und Statuen ausgestattet. Die Thermen waren aber nicht nur Badeanstalten mit Schwimmbad und Sauna. Sie umfassten auch Gärten, Höfe für Sport und Spiel, Läden, Bibliotheken mit Leseräumen und Museen zur Unterhaltung. Zwischen dem Kaltbaderaum im Norden und dem Warmwasserbad im Süden lag in der Regel ermäßigt erwärmtes Gewölbe. Zur Prachtentfaltung und Verschönerung der Stadt wurden neue. Gärten angelegt, sie wirkten wie Lungen dieser Hauptstadt. Aber auch Parks mit Grünflächen und Teiche mit Wasserspielen wurden errichtet. Der Palatin gehört zu den Merkwürdigkeiten des geschichtlichen Werdegangs der Stadt, dass sich in der Neugestaltung dieses Hügels durch die Nachfolger Augustus eine Entwicklung wiederspiegelt, die letztlich zum Niedergang des Antiken Roms führte. Aus einer schlichten Bevölkerung bildete sich eine organisierte Gesellschaft. Aufgrund der Sehenswürdigkeiten und Vergnügungseinrichtungen, wie z.B. der Badeanstalten, ist Rom eine der beliebtesten Touristenstädte geworden. Millionen von Touristen kommen alljährlich nach Rom, um dort die Zeugen einer großen Vergangenheit z.B. den Triumphbogen des Kaisers Septimius Severus, zu betrachten und zu bewundern. Besonders beliebt in der heutigen Zeit sind z.B.: das Colosseum, das Amphitheater, was das größte Bauwerk der römischen Antike ist, das Mausoleum des Augustus, viele Museen und Basiliken, sowie zahlreiche Paläste und Tempel, der Blumenmarkt, Theater, die vielen Thermen, die Wasserspiele in der Villa d'Este, Türme, die Vatikanstadt mit U-Bahn und unzählige Kirchen und Plätze.

Literaturangabe:

- Baedeckers. Allianz Reiseführer "Rom". Karl Baedecker Verlag. 5.Auflage. 1990.

- Was ist Was. Band 55. "Das Alte Rom". 1974. Tessloffverlag. Nürnberg.

- "Res Romanae". Cornelsen Verlag Hirschgraben 1960. Hersg. Prof. Dr. Heinrich Krefeld. Frankfurt am Main. 17.Auflage. 1991.

 

Copyright © 1999 Kristin Thierfelder