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Mathematik / Informatik
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Datenbanken

EG-Datenbank-Richtlinie:

[Richtlinie 96/9/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 1996 über den rechtlichen Schutz von Datenbanken]

Der Ausdruck "Datenbank" bezeichnet eine Sammlung von Werken, Daten oder anderen unabhängigen Elementen, die systematisch oder methodisch angeordnet und einzeln mit elektronischen Mitteln oder auf andere Weise zugänglich sind.

Eine Datenbank ist somit eine sich selbst beschreibende Sammlung von integrierten Datensätzen, die aus den Daten und der Software, dem Datenbank Management System (DBMS) besteht.

Datenbanktypen:

- hierarchisches Datenmodell (Ordnung der Datentypen in verschiedene Ebenen der Datenstruktur mit einfachen Verbindungen, Baumstruktur, mögliches mehrfaches Erscheinen eines Eintrages, keine nachträgliche Strukturveränderung)

- Netzwerkdatenmodell (Graphstruktur, ähnlich dem hierarchischem Datenmodell. mehrere Verbindungen zur Darstellung der Beziehungen, komplizierte Abbildung auf Datenträger)

- relationales Datenmodell

relationales Datenbankmodell:

Den am weitesten verbreiteten Datenbanktyp stellt die relationale Datenbank dar.

Die Daten sind in einer solchen Datenbank in Tabellen (Relationen), ähnlich einem Tabellenkalkulationsprogramm, organisiert. Die einzelnen Datensätze sind hierbei voneinander unabhängig. Eine Tabelle besteht aus Reihen (Zeilen) und Spalten. Die Spalten haben immer dieselbe Bedeutung und stehen für ein bestimmtes Attribut. Eine Reihe enthält die Attribute eines Datensatzes (Objektes) der Datenbank.

Attribute

Titel

Autor

ISBN

...

Datensatz I

Faust Goethe 123456 ...

Datensatz II

Der Medicus Noah Gordon 654321 ...

...

... ... ... ...

Vorteile dieser Datenbank sind die Veränderbarkeit der Struktur (Änderung von Spalten, Reihen, Tabellen) und die Möglichkeit von Sichtweisen durch Kombination von Tabellen.

Datenredundanz: Mit Redundanz werden die Teile eines Datensatzes bezeichnet, die keine Information vermitteln, überflüssig sind. Anhand der Redundanz können aber Fehler innerhalb eines Datensatzes erkannt werden.

Dateninkonsistenz: Inkonsistenz ist die Verletzung einer oder mehrerer Integritätsbedingungen einer Datenbank.

 

Literaturangabe:

- http://homepages.hbi-stuttgart.de/~prayer/dbauf01.html

- http://www.aposys.com/norbert1/relation.htm

- DUDEN "Informatik". Prof. Dr. Volker Claus und Andreas Schwill. Dudenverlag. Mannheim. 1988.

- Computerrecht. Prof. Dr. Jochen Marly. 3. Auflage. C.H.Beck Verlag. München. 15.01.1999.

 

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