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Mathematik / Informatik
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Frachtenbörse oder Frachtauktion?

Die Funktionsweise von Frachtenbörsen ist nicht kompliziert. Auf einem virtuellen Marktplatz im Internet werden Ladungen und freie Kapazitäten angeboten, die der Disponent anhand intelligenter Filter aufspüren und einkaufen kann. Informationsprozesse werden dadurch transparenter, schneller und effizienter. Das Ziel ist der Erfolg aller Beteiligten: Der Spediteur kann seine Fahrzeuge zu einem hohen Maße auslasten, der Frachtführer seine Waren günstig befördern lassen. Wer auf der Suche nach einer geeigneten Frachtenbörse ist, sollte aber vorab sehr genau die Leistungen der Anbieter prüfen. Logistik-Dienstleister, Spediteure und Frachtenführer haben die Wahl zwischen Frachtenbörsen, die nach dem Prinzip des schwarzen Bretts, wie zum Beispiel Teleroute oder Timocom, arbeiten - dazu gehört auch Intercargoline - oder Auktionen, wie zum Beispiel Benelog, ecofile oder Cargoclix.

Bei Auktionen wird oftmals der komplette Handel inklusive Preisverhandlung auf der Internet-Plattform abgewickelt. Der Frachtanbieter kann sich den Transporteur mit den günstigsten Angeboten auswählen. Eine Kontaktaufnahme ist zumeist erst nach der Auftragsvergabe möglich. In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Anbieter mit einem Preismodell arbeiten, bei dem der Nutzer für jede abgeschlossene Transaktion gesondert zahlen muss, ist dies nicht weiter verwunderlich. Der Anbieter ecofile geht hier andere Wege und bietet dem Nutzer eine all-inclusive Flatrate an, bei der dem Kunden neben einem monatlichen Fixum keine Kosten entstehen. Damit steht ecofile allein auf weiter Flur. Auf dem schwarzen Brett schreibt man entweder als Anbieter von Fracht oder Laderaum seine Gesuche aus und wird dann durch den Frachtführer oder den Spediteur in der Regel telefonisch kontaktiert. Erst nach der Kontaktaufnahme erfolgen Preisverhandlungen und Auftragsvergabe. Genau hier ist allerdings auch das Problem dieser Variante zu erahnen: Oftmals kommt hier das "real-time" Element zu kurz, und Angebote auf dem schwarzen Brett bleiben einsehbar, obwohl sie schon längst verkauft wurden. Bei den schwarzen Brettern ist die Abrechnung nach erfolgten Transaktionen der Standard.

 

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